Lintorf. 786 Läufer gingen beim dritten Lintorf Citylauf am Sonntag, 11. April, auf die Runde durchs Dorf. „Absoluter Rekord“, so Marcus Eichler vom Organisationsteam. Den Hauptlauf über zehn Kilometer gewann zum dritten Male Sascha Dee vom SFD 75 Düsseldorf-Süd in 32:37 Minuten. Über fünf Kilometer siegte Niclas Bock vom Team Triathlon Ratingen mit neuem Streckenrekord (15:54 Minuten). Mehrere hundert Zuschauer verfolgten begeistert das Wettkampfgeschehen auf der Speestraße.
Beim Hauptlauf lieferte sich der spätere Sieger Sascha Dee mit Tobias Severin (32:42) und Sebastian Hadamus (33:02) einen harten, sportlichen Wettkampf. Schnellster Ratinger war Wolfgang Lenz auf Platz vier (33:09). Das schnelle Rennen wurde erst auf der letzten Runde entschieden. Drei Runden mussten die Sportler auf dem Rundkurs über Speestraße, Konrad-Adenauer-Platz, Duisburger Straße, Breitscheider Weg und Am Löken absolvieren.
Bei den Frauen setzte sich Sabrina Krämer aus Duisburg durch, vor der für die Ratinger Stadtwerke startenden Nina Koopmann. Dahinter kämpften Ute Spicker und Gladys Just (42:13) um Platz drei. Im Ziel lag die erfahrenere Ute Spicker um eine Sekunde vorne.
Völlig überraschend war Niclas Bocks Sieg über fünf Kilometer. Der 19-jährige Breitscheider hatte nach einer schweren Erkrankung erst vor wenigen Tagen wieder mit dem Lauftraining begonnen. Umso deutlicher fiel der Sieg des amtierenden Triathlon-Europameisters und Duathlon-Weltmeisters aus: 15 Sekunden Vorsprung hatte Bock auf den Zweiten. Schnellste Frau über fünf Kilometer war Sara Koch (19:55) vom Tus 08 Lintorf.
Für viel Aufregung sorgten die 120 Bambiniläufer. Sie wurden auf der 400 Meter langen Strecke auf der Speestraße von Eltern, Großeltern und Freunden angefeuert. „Den Kleinen hat das Rennen richtig Spaß gemacht“, so Eichler vom Mitveranstalter Angerland Lauftreff.
Werner Schellscheidt vom Tus 08 Lintorf, dem zweiten Veranstalter des Citylaufs, konnte an diesem Tag die Organisation nach einer Knieoperation nur auf Krücken oder im Rollstuhl begleiten. „Das war aber gar kein Problem“, so der stellvertretende Tus-Vorsitzende. „Wir hatten ein klasse Helferteam. Da hat alles geklappt und gestimmt.“ Rund 100 freiwillige Helfer standen den Organisatoren zur Seite im Wettkampfbüro, an den Straßensperren, beim Auf- und Abbau oder am Getränkestand .
„Ohne so engagierte Helfer, wie wir sie heute hatten“, so Eichler, „könnten wir einen solchen Lauftag in Lintorf überhaupt nicht veranstalten.“

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