Dumeklemmer Triathlon 2011

Marcus Eichler, wann fängt ein Triathlon an?
Ja, wann fängt ein Triathlon an? Bei der Anmeldung, beim Start zum Wettkampf oder bei der eigenen Lieblingsdisziplin?
Bei mir fing er mit der eigenen Lieblingsdisziplin, dem Radfahren so richtig an. Ich wußte ich würde einige von denen einholten, die beim Schwimmen deutlich vor mir waren. Ich wußte um mein gutes Rad und den Spaß an der Geschwindigkeit, bergab am Schwarzebruch und bergab Richtung Ratingen am Blauen See vorbei. Beide Teilstücke hatte ich als „meine Tempostücke ausgeguckt“ hier konnte ich verlorenes Terrain gut machen. Und so kam es auch, das Desaster beim Schwimmen wandelte sich in ein Glücksgefühl je mehr Fahrradfahrer ich überholte. Der anschließende 5km Lauf diente der Bewältigung der Gesamtdistanz. Hier wollte ich eine akzeptable Zeit laufen.
Aber der Reihe nach, das Wasser im Schwimmbecken war sportlich akzeptabel temperiert, aber die Beckenränder standen sehr weit auseinander! 10 Bahnen und das mit acht Mann! Ich zweifelte, soll ich vorher schon aufgeben und nach Hause fahren? Positiv denken, Gaby und Christian standen extra in Eggerscheidt, warteten auf mich, ich mußte starten! Start, die ersten 50m tolles Anfeuern der Angerländer, ich hörte bei der Wende meinen Namen, wollte kämpfen, doch plötzlich war alles aus, der Kopf sendete Chaos, der Notanker mußte geworfen werden => Brustschwimmen, kaum trainiert, daher grottenlangsam aber ich kam durch.
Der erste Wechsel auf die Radklamotten verlief nicht reibungslos, Ruth Küssner mußte helfen und endlich Radfahren, raus aus der Enge des Schwimmbads. Radfahren, siehe oben klappte gut, dann kam Laufen, würde mich Dirk als Staffelläufer einholen können? Oben an der Hauser Allee wieder tolle Anfeuerung der Angerländer, jetzt kontrolliert Durchlaufen und der erste Triathlon ist erfolgreich absolviert. Dirk konnte ich plötzlich fast eine Runde hinter mir entdecken, also kein Druck mehr von hinten, es lief wie geplant.
Meine Gesamtzeit? Nicht der Rede wert, auf jeden Fall war ich insgesamt zufrieden, war mehr als erwartet unterstützt und angefeuert worden, ein Erlebnis so intensiv wie mein erster Marathon.

Marcus Eichler

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