Sprinten für Printen

Aachener WinterlaufBeim „Sprinten für Printen III“

Unser Angerländer „Dauerläufer“ Martin Brandenburg berichtet vom letzten Wettkampf in 2013:

Im Fussball würde man das als lupenreinen Hattrick bezeichnen, meine Teilnahme am dritten Aachener Winterlauf in Folge am dritten Advent.

Es zieht an diesem eher grauen Adventswochenende wieder ca. 2000 Starter in den Aachener Süden. Eine schier endlose Buskarawane bringt die Starter ins malerische Vichtbachtal in die Voreifel. Same procedure as last year? Es gibt wieder heißen Tee im Westernheim am Start. Leichter Nieselregen setzt ein. Same procedure as every year.

Der erste Kilometer ist flach. Wer Monschau und die Eifel kennt, weiß, wie trügerisch und wenig tröstlich die Tatsache ist, daß es in Summe „bergab“ geht.

Der zweite Kilometer führt aus dem Vichtbachtal hinaus, der Puls ist schon auf 170. Es wird also wieder nichts werden mit einem lockeren Nostalgielauf. Die schlammige Strecke tut ihr Übriges.

Der Aachener Winterlauf ist ein echter Klassiker und begann 1963 (ein guter Jahrgang!) als Orientierungslauf mit gerade mal 12 Startern. Mittlerweile sind alle Startplätze nach wenigen Stunden vergeben.

Im Ziel gibt es nach 01:23:39 wieder die obligatorische Zielprinte und eine kalte Dusche. Gewisse Sachen ändern sich also nie 😉

Ein Bummel über den wider Erwarten gar nicht völlig überfüllten Aachener Weihnachtsmarkt rundet ein völlig gelungenes Adventswochenende ab. Auch wenn der Lauf mitten in die Regenerationszeit fällt, wird es mir immer schwer fallen, nein zu sagen.

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