Premiere in Bocholt – Überraschung auf der Kö

Der erste Bocholter City Halbmarathon am 1. September war mit 1.500 Teilnehmern restlos ausgebucht. Der abwechslungsreiche Lauf war sehr gut organisiert. Musikgruppen und Zuschauer sorgten an vielen Stellen für reichlich Stimmung, was die meisten Starter noch weiter „beflügelte“.

In einer Zeit von 1:40:08 Std. kam Andrea Adam als Dritte ihrer Altersklasse aufs Siegertreppchen. Ihr folgte Frank Adam in einer Zeit von 2:05:58 Std.. Aufgrund plötzlich auftretender Achillessehnenbeschwerden wurde sein Lauf schwerer als erhofft. Beide waren sich einig, dass man diese Veranstaltung weiterempfehlen sollte.

 

Andrea Adam

Dirk Grospitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim diesjährigen Halbmarathon auf der Königsallee sorgte Christof Müller für eine faustdicke Überraschung. Bei optimalen Laufbedingungen erzielte er mit 1:41:35 Std. eine neue Bestzeit. Auch über 10 km war der Angerland Lauftreff mit zwei Läufern vertreten. Dirk Grospitz finishte in 44:03 Min. als Siebter seiner Altersklasse. Abschließend erreichte Andrea Adam (Drittplatzierte beim diesjährigen Ratingen Sparkassen Lauf-Cup!) als Zweite ihrer Altersklasse nach 45:05 Minuten das Ziel. Für alle drei war es eine gelungene Vorbereitung für den Rhein City Halbmarathon Ende September von Düsseldorf nach Duisburg.

Dirk Grospitz

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Hitzeschlacht an der Ruhr

Mehr als 1200 Teilnehmer gingen beim 25. Ruhrauenlauf am 31. August 2019 an den Start. Zahlreiche Wettbewerbe von Bambini- und Schülerläufen, über den tollen 4-Bein-Lauf (mit Hund oder Babyjogger), den Reha-Lauf bis hin zum 5 und 10 km Jogging- und Walkinglauf standen zur Auswahl. Anlässlich des Jubiläums des Ruhrauenlaufes gab es zusätzlich eine 5 x 500 Meter Staffel sowie erstmalig eine Altersklassenwertung über die 5 km Strecke.

Aus diesem Anlass wollte Bettina Huysmann versuchen, einen Platz auf dem Treppchen zu erreichen und ging daher als Einzige Angerländerin über die 5 km an den Start. Die ersten beiden Kilometer liefen noch super; es gab genug schattenspendende Bäume und das zuvor in Wasser getauchte Laufshirt kühlte noch. Das sollte sich auf den nächsten Kilometern ändern, denn die Sonne knallte gnadenlos auf die Läufer, die jetzt auf einem freien Feldweg entlang der Ruhr unterwegs waren. Als Bettina Huysmann nach 28:01 min die Ziellinie überquerte bedeutete dies zwar keine Bestzeit, aber immerhin Platz 2 in der Altersklasse und somit den Sprung auf´s Podest. Der schöne Pokal entschädigte dann für die Strapazen.

 

 

 

Im anschließenden Hauptlauf gingen sieben Angerländer über die 10 km an den Start. Aufgrund der hochsommerlichen Temperatur von immer noch 32 Grad im Schatten war es auch hier kein Wetter für Bestzeiten. Alle wollten nur gesund ankommen und ließen es daher langsam angehen. Mehrere Wasserstände und aufmunterndes Klatschen entlang der Strecke machten das Ganze etwas erträglicher.

 

Carsten Huysmann blieb mit 58:25 min unter der Grenze von einer Stunde. Ihm folgten Christel Dietle-Marx (1:07:31), Sabine Löffelmann (1:07:32), Frank Lang (1:13:20), Anja Hoffrichter und John Scharer (beide 1:16:48) sowie Andrea Lang (1:16:49).

Als Belohnung für die Qual – und die war es wirklich – gab es anschließend Gutes vom Grill und ein kühles Bier. Ein buntes Rahmenprogramm mit Spielangeboten für die Kleinen sowie eine Band für die Großen rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Wir sind nächstes Jahr garantiert wieder dabei!

                                                      

Bettina Huysmann

Morgenstund´ hat Gold im Mund

Dieses Sprichwort setzten 8 Angerländer am Sonntag, den 23.06.2019 in die Tat um. Die besagte Morgenstund war bereits um 5.16 Uhr: Startzeit beim 2. Duisburger Mittsomerlauf um den Wolfssee der 6-Seen-Platte.
Das hieß für alle Angerländer um etwa 3.15 Uhr aufstehen, sich ins Bad schleppen und die letzten Dinge für den Lauf und das gemeinsame Frühstück vorzubereiten.
Unser gemeinsamer Treffpunkt war fast genau am Startpunkt des Laufes und wir warteten mit etwa weiteren 900 Läuferinnen und Läufern gespannt auf den Startschuss zum Sonnenaufgang, bereit sich auf den Weg um den See zu machen. Die Vögel fingen gerade erst an zu zwitschern und es kommt sicher nicht oft vor, dass so viele Leute gleichzeitig um diese Zeit schon auf den Beinen sind. Der See lag ruhig und spiegelglatt vor uns und es war wunderschön, diese schöne Runde bei aufgehender Sonne und sehr angenehmen 18° C zu laufen.

Die Stimmung war ausgezeichnet, was man in Anbetracht der Uhrzeit nicht erwarten konnte, aber alle Angerländer freuten sich mitzulaufen. Henni Weigel (0:34:36) und Dirk Grospitz (0:23:21) liefen die 5 Kilometer spielend um den See, während Christel Dietle-Marx (0:59:43) Christoph Escher (0:54:42) Andrea und Frank Lang (1:01:09), Martina Grospitz (1:10:09) sowie Petra Schmitz (0:55:55) die 10 Kilometer lange Strecke in Angriff nahmen.
Die steile und schwingende Fußgängerbrücke über den See stellte eine kleine Herausforderung dar, aber kurz darauf kam ja schon die Ziellinie!
Nachdem alle Angerländer gesund und munter im Ziel waren, machten wir uns zu einem Aussichtspunkt auf, bauten die mitgebrachten Tische und Bänke auf und genossen dort – in aller Herrgottsfrühe – den tollen Blick über den See und das vorbereitete, abwechslungsreiche und leckere Frühstück. Morgenstund´ hat definitiv Gold im Mund!

Petra Schmitz

Seeuferlauf, herrlich,

  • Drei erste Plätze (in der AK)

  • Ein dritter Platz (in der AK)

  • Vater und Sohn gemeinsam

  • Kaffee und Kuchen

Und dann schien auch noch die Sonne und herrliches Wetter, was will man/frau mehr???

Aber der Reihe nach, es fing alles an mit dem 5km Lauf, zwei schnelle Runden um den See und die Messe ist gelesen, oder? Naja, also ein wenig anstrengend war es schon, das Feld groß, mit 110 Finishern fast doppelt so groß wie das des 10km Laufes mit 64 Teilnehmern/innen. Sabine Weber, erste Ihrer AK, und die beiden Eichlers, Sohn und Vater waren zufrieden, die Zeiten waren ok und das Wasser im Ziel erfrischend. Spaß hat es gemacht!

 

v.l.n.r. Monika Kamp, Marcus Eichler, Dirk Grospitz und Stephanie Schüller

Tja und dann der 10er, viele bekannte Gesichter am Start, Gladys und Björn, Andrea Semmler (u.a. 2005 Düsseldorf Marathon 3:21 für unseren Lauftreff gestartet) und natürlich die tapferen Angerländer. Allen voran wie so oft Dirk Grospitz der die Pace (und den Schatten) für Gladys machte und nebenbei Erster seiner AK wurde. Danach spurtete Stephanie Schüller nach engagiertem Rennen als Dritte ihrer AK ins Ziel, dicht gefolgt von Monika Kamp, die den ersten Platz in Ihrer AK schaffte und mit dieser guten Leistung Platz fünf in der Gesamt- & Endwertung des Ratinger Sparkassen-Lauf-Cups schaffte.

 

Florian und Marcus (vorne) Eichler

Teil drei des Tages war dann der Genuss des leckeren Kuchens und der heiße Kaffee, gebacken, gekocht und gebracht vom Supporter Team Pohl & Pohl. Ein Dank gilt natürlich den anderen Unterstützern an der Strecke.

Und die Frage des Tages? Wann startet M. endlich mit Sohn und Enkel 😉

 

Marcus Eichler

1. Angerländer FunRun am 07.06.2019

Auch als erfahrener Läufer habe ich schon festgestellt, dass es wichtig ist, ein Ziel zu haben um sich z.B. für einen Wettkampf zu motivieren. In dem vom Lauftreff durchgeführten Habmarathonkurs in 2017 war dieses Ziel (Halbmarathon in Duisburg) da, was eine gute Motivationsstütze fürs Training darstellte.

Das gleiche wollten wir in diesem Jahr bei der Aufbaugruppe erreichen. Am Ende des 10-wöchigen Einsteiger- und Wiedereinsteigerkurs sollte daher ein FunRun das Ziel sein.

Nach vielen Stunden der Planung und Unterstützung vieler fleißiger Helfer war es dann am 07. Juni 2019 soweit. Der 1. Angerländer FunRun fand an diesem Freitag anstelle der üblichen Laufgruppen statt.

Wie bei jedem Wettkampf durfte auch die Startnummer nicht fehlen. So bekam Henni Weigel als Lauftreffleiterin natürlich die Nummer Eins. Schlussläufer Norbert Schmitz suchte sich mit der „4711“ seine Wunschstartnummer aus.

Marcus Eichler übernahm die Moderation und schickte um 18:15 Uhr als erstes die Walker auf die 5 km-Strecke. 10 Minuten später starteten die Läufer. Nach 21:16 Minuten war es dann Jens Gall, der als erster Läufer die Ziellinie überquerte. Knapp dahinter folgte Dirk Grospitz in 21:53 min. Als erste Frau erreichte Theresa Pfennig in 22:40 min. das Ziel. Zweite Frau wurde Bettina Huysmann in 27:04 min.

Bei den Walkern gab es ein Herzschlag-Finale. Teresa Kwasniewska und Andrzej Rogala kamen zwar zeitgleich mit 38:33 min ins Ziel; Teresa war aber doch einen Bruchteil schneller.

 

Für alle Teilnehmer gab es im Ziel eine besondere Medaille aus Holz, die in liebevoller Handarbeit von Matthias Hamann erstellt wurde. Für Verpflegung im Ziel wurde ausreichend gesorgt. Es gab kleine Preise für die Erstplatzierten; außerdem rundete eine Verlosung das Event ab.

Allen Teilnehmern hat die Veranstaltung großen Spaß gemacht und nach dem Lob der Akteure ist eine Wiederholung recht wahrscheinlich.

Am Ende möchte ich mich bei allen Helfern und Spendern bedanken, ohne die der FunRun so nicht möglich gewesen wäre.

Hier findet ihr die Ergebnisse und die interne Bildergalerie.

 

Carsten Huysmann

Rhein-Ruhr-Marathon, Hochofen pur…

Am Sonntag, 2.6.2019 hatten es die Läuferinnen und Läufer des diesjährigen Rhein-Ruhr-Marathons bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad besonders schwer.

v.l.n.r.: Carsten Huysmann, Norbert Schmitz, Petra Schmitz & Christel Dietle-Marx

Unerschrocken starteten dennoch 10 Angerländer/-innen in unterschiedlichen Disziplinen und konnten alle das Ziel erreichen. Beim Halbmarathon war Carsten Huysmann mit 2:08:25 schnellster Angerländer, Petra Schmitz war mit 2:23:28 schnellste Dame. Auch Christel Dietle-Marx und Norbert Schmitz waren mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden.

     

v.l.n.r.: Bettina Möller, Sivia Bock, Bettina Huysmann & Tina Möller

Hervorzuheben ist die Angerländer Damen-Marathon-Staffel (Bettina Möller, Silvia Bock, Tina Möller und Bettina Huysmann), die sich in 4:22:29 den 8. Platz sichern konnten. Einzige Marathonläuferin des Angerland Lauftreffs war Andrea Adam, die von Simon Fischer begleitet wurde. Nach einem Sturz bei Kilometer 38 schaffte sie es dennoch in einer Zeit von 3:42:30 ins Ziel und freute sich riesig über den ersten Platz in der Altersklasse und den 6. Platz in der Gesamtwertung der Damen.

Andrea Adam

 

Herzlichen Dank auch an die vielen Angerländer-Supporter an der Strecke, die mitgeholfen haben, die Läufer/-innen ins Ziel zu bringen. Es war ein tolles Event, das mit gemütlichem Beisammensein am Angerländer „Fan-Anhänger“ vor dem Stadion einen schönen Ausklang fand.

Hier geht es zu den Ergebnissen und der Internen Bildergalerie.

Andrea Adam

Von der Targo Bank zum Tabledance

An einem schönen Sonntagmorgen Ende Mai startete eine Gruppe von 8 Angerländern beim ersten Duisburger City Trail über 8,5 Kilometer.

Was ist ein City Trail? Ganz einfach:

Ein City Trail ist ein Lauf durch eine Innenstadt, wobei  Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Stadt im Rahmen des Laufes besucht werden. Es gibt keine Zeitmessung; der Lauf, die Stadt und vor allem der Spaß stehen absolut im Mittelpunkt.

Anders als Läufe durch den Wald oder organisierte Veranstaltungen durch die Stadt kam dieser Lauf völlig ohne Absperrungen aus. Die Strecke verlief durch die Duisburger Innenstadt, bei diesem besonderem Lauf allerdings auch durch Gebäude und diverse Geschäfte und Etablissements…

Nach dem Start am König-Heinrich-Platz ging es zunächst eine steile Treppe hoch. Dann durchliefen wir die mit bunten Luftballons geschmückten beiden Stockwerke des Duisburger Spielcasinos. Zum Zocken war uns die Zeit zu schade, daher liefen wir weiter und überquerten den Averdunk-Platz auf dem Weg  zum Gebäude der Targo Bank. Dort gab es für die Läufer ein kleines Täfelchen Schokolade – natürlich in Form eines Geldscheins!

Danach ein kurzer Stopp mit Apfelscheibchen und Wasser oder Limonade bei McDonalds im Duisburger Hauptbahnhof.

Der nächste Halt war der kulturelle Höhepunkt des Laufes. Der Besuch in der Tabledance-Bar „Florida“. Vielleicht war der ein oder andere Teilnehmer des City Trails hier zuvor schon mal zu Gast, für uns Angerländer war es allerdings eine Premiere und wir waren beeindruckt von der Kulisse und den taffen Mädels, die schon morgens um 10.00 Uhr um die Stange tanzten. Natürlich haben wir ein Erinnerungsfoto vor der Bar geschossen.

Als nächster Kontrast-Punkt stand das Steinbart Gymnasium auf dem Programm. Ich habe dort vor ca. 40 Jahren das Abitur gemacht und bin seitdem nicht mehr in der Schule  gewesen. Beim  Lauf durch Musikraum und Aula kamen viele Erinnerungen hoch. In der Aula wurden die Laufszenen aus dem Film „Forrest Gump“ gezeigt und von uns mit einem „Lauf, Angerland, lauf!“ kommentiert.

Durch den Kant-Park ging es zum bekannten Lembruck Museum. Hier mussten wir aber durch die Ausstellungsräume gehen, da das Laufen dort nicht gestattet war.

Das alte ehrwürdige Duisburger Rathaus war das nächste Ziel. Das Innere des Rathauses erinnerte eher an ein Kloster mit schönen Rundbögen an den Decken. Wir mussten einige Treppen rauf und runter. Die Strecke verlief auch durch den Sitzungssaal des Stadtrates, in dem der bekannte Country-Sänger Steve Montana mit seiner Gitarre lebhaft aufspielte.

 

Die nächsten Stationen am Duisburger Innenhafen waren wieder Museen. Zunächst liefen wir durch das Stadtgeschichtliche Museum mit einer kleinen Foto-Session und dann wurde die Strecke durch das – vermutlich allen Eltern bekannte – Explorado geführt. Im Explorado konnte man im Vortragssaal beim Bingo Eintrittskarten für eine Kleinkunst-Veranstaltung gewinnen. Also Zeit für Bingo!  Selbstverständlich haben wir so lange gespielt, bis auch ein paar Karten gewonnen waren. Die Laufzeit stand also wirklich nicht im Vordergrund.

Nachdem wir das Kindermuseum verlassen hatten, kamen wir an den schön umgebauten Duisburger Innenhafen. Hier mussten wir über (Gras-) Wellen laufen, was ganz schön anstrengend war. Am Ende sorgte eine Samba Band für Entspannung.

Wir kreuzten die Autobahn A 59, um zum nächsten Halt im Stadtteil Duissern zu gelangen. Nach einer kurzen Laufstrecke durch das Wohnforum Bülles wurde uns auf dem Parkplatz von der Cocktail-Ambulanz ein fruchtiger Drink (o. A.) gereicht. Hier haben wir uns auch mit dem bekannten MSV Maskottchen Ennatz ablichten lassen. Dann waren die 8,5 km auch schon fast vorbei und es ging zurück in die Innenstadt. Vor dem Ziel stand noch die Durchquerung des Duisburger Stadttheaters (wieder einige Treppen, die wir aber noch fast laufend nahmen) an.

 

Der City Trail war mal wirklich eine etwas andere und interessante Laufveranstaltung. Hier kann man in einer Gruppe ohne Zeitstress die Innenstadt erlaufen und die jeweilige Stadt kennenlernen. Man läuft ein mäßiges Tempo und hat ungefähr jeden Kilometer eine unteraltsame Unterbrechung.

Zum guten Schluss wurden wir wie Stars von Cheerleadern beim Überqueren der Ziellinie gefeiert und erhielten  sogar eine Medaille.  Unseren Lauf haben wir mit einem gemeinsamen Frühstück mit Kaffee, Kuchen und einer Laugenstange abgeschlossen.

Der Lauf hat allen großen Spaß gemacht und man kann ihn sowohl  Anfängern, als auch „alten Hasen“ oder Gruppen, die einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen möchten (so wie wir sie hatten) nur empfehlen.

Norbert Schmitz

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