Rhein-Ruhr-Marathon, Hochofen pur…

Am Sonntag, 2.6.2019 hatten es die Läuferinnen und Läufer des diesjährigen Rhein-Ruhr-Marathons bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad besonders schwer.

v.l.n.r.: Carsten Huysmann, Norbert Schmitz, Petra Schmitz & Christel Dietle-Marx

Unerschrocken starteten dennoch 10 Angerländer/-innen in unterschiedlichen Disziplinen und konnten alle das Ziel erreichen. Beim Halbmarathon war Carsten Huysmann mit 2:08:25 schnellster Angerländer, Petra Schmitz war mit 2:23:28 schnellste Dame. Auch Christel Dietle-Marx und Norbert Schmitz waren mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden.

     

v.l.n.r.: Bettina Möller, Sivia Bock, Bettina Huysmann & Tina Möller

Hervorzuheben ist die Angerländer Damen-Marathon-Staffel (Bettina Möller, Silvia Bock, Tina Möller und Bettina Huysmann), die sich in 4:22:29 den 8. Platz sichern konnten. Einzige Marathonläuferin des Angerland Lauftreffs war Andrea Adam, die von Simon Fischer begleitet wurde. Nach einem Sturz bei Kilometer 38 schaffte sie es dennoch in einer Zeit von 3:42:30 ins Ziel und freute sich riesig über den ersten Platz in der Altersklasse und den 6. Platz in der Gesamtwertung der Damen.

Andrea Adam

 

Herzlichen Dank auch an die vielen Angerländer-Supporter an der Strecke, die mitgeholfen haben, die Läufer/-innen ins Ziel zu bringen. Es war ein tolles Event, das mit gemütlichem Beisammensein am Angerländer „Fan-Anhänger“ vor dem Stadion einen schönen Ausklang fand.

Hier geht es zu den Ergebnissen und der Internen Bildergalerie.

Andrea Adam

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Gemeinsam erleben

Oder besser gesagt „Beleef je samen“ wie es so schön in Niederländisch heißt. Genau dieses Motto hatte der diesjährige „Venloop“. Und genau dieses Motto konnten 20 Angerländer am Sonntag in die Tat umsetzen, denn 17 davon liefen den Halbmarathon Venloop in Venlo.

Gemeinsam ging es schon in Fahrgemeinschaften los und 2 Stunden vor dem Start um 14.00 Uhr erreichten wir Venlo.  Wir hatten schnell die Vermutung, dass ganz Nordrhein-Westfalen dort unterwegs ist, so voll war es und so viele bekannte Nummernschilder waren auf den Straßen zu sehen.

Die Stadt war zum Bersten mit Läufern und Zuschauern gefüllt. Bilder, die man von Läufen aus unserer Gegend eher nicht kennt. Die Stimmung unter den Angerländern war genauso phantastisch, wie bei den Fans auf den Straßen.  Die Leute säumten nicht nur in der Innenstadt den Straßenrand, auch außerhalb wurde den etwa 8.000 Halbmarathon-Teilnehmern des Venloop zugejubelt. Damit die Zuschauer es bequem hatten, wurden Stühle, Tische, Stehtische gefüllt mit Getränken und sogar Sofas an den Straßenrand gestellt. Die Straßenzüge waren mit Fähnchen und weißen und orangenen Luftballons geschmückt. Dazu lachte die Sonne nur so von vom Himmel.

Die Begeisterung der Zuschauer war toll und auch die nicht ganz so schnellen Läufer wurden angefeuert und teilweise frenetisch bejubelt. Aufmunternde Worte an die Halbmarathonis von allen Seiten. Diese tolle Atmosphäre und auch die Unterstützung der mitgereisten und mitfiebernden Angerländer (Danke an Andrea, Henni und Martina) ließen die Läufer nicht nur auf der Zielgrade zu Höchstform auflaufen.

Die Veranstaltung hat wirklich einen Riesenspaß gemacht und war ein Lauf zum gemeinsamen Genießen. Besonders konnten dies natürlich die Halbmarathon-Debütanten der Angerländer: Jens Holle (1:58:58), er konnte direkt bei seinem ersten Halbmarathon die magische 2-Stunden-Grenze knacken, Frank Lang (2:21:38) Anja Hoffrichter und John Scharer (beide in 2:28:08) waren sehr zufrieden mit Ihren Leistungen und können zu Recht stolz auf sich sein.

Unter 2 Stunden unterwegs waren auch Gladys Just und Björn Tertünte (beide in 1:38:46), Dirk Grospitz (1:44:52), Christof Müller (1:47:06), Andre Wiechers (1:53:53) und Markus Busch (1:58:20). Ein paar Sekunden fehlten Martin Kurscheid (2:00:11).

Danach kamen Christoph Escher (2:16:14), Petra Schmitz (2:16:22), Rainer Potthink (2:17:53), Christel Dietle-Marx (2:33:59), Norbert Schmitz (2:37:56) und Lydia Schwettmann (2:52:21) ins Ziel.

Die meisten Angerländer haben diesen tollen Tag anschließend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.  Ein besseres Motto für den Venloop hätte es nicht geben können und so werden im nächsten Jahr bestimmt wieder viele Angerländer in Venlo sein!

 

Christel Dietle-Marx und Petra Schmitz

Und das alles für Gratis-Bananen …

Wann ich auf die Idee gekommen bin, mal an einem Marathon teilzunehmen, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls bekommt man in meinem Alter dann ab und  zu hören: „Bist du in der Midlife Crisis, oder warum willst du das machen?“

Vermutlich war der Grund für diese Idee nicht, dass es während des Marathons reichlich Gratis-Bananen gibt, sondern eher, dass ich jetzt mehr Zeit für das Training habe und meine Grundkondition besser ist, als noch vor einigen Jahren.

Das Projekt „Frankfurt-Marathon“ hat sich jedenfalls beim Angerland Lauftreff entwickelt. Zuerst gab es dafür eine Anmeldung von einem routinierten Läufer, dann waren es schnell drei und danach wollten auch noch ein paar Neulinge einen Marathon laufen, wozu auch ich gehörte.

Meine Ausdauer und auch die meiner Mitläufer (Andrea, Christel und Norbert) war schon ganz beachtlich, aber ob diese wohl für einen Marathon ausreichen würde? Allein das Wort MARATHON flößte mir und auch den anderen Debütanten gehörigen Respekt ein.

Die erfahrenen Angerländer hatten da andere „Probleme“.  Dirk, Holger und Carsten wollten gerne in einer guten oder gar in Bestzeit ins Ziel kommen. Was auch gelingen sollte!

Mein 12-Wochen-Plan aus einem bekannten Marathon-Buch war gut strukturiert und eigentlich einfach umzusetzen. Ein wenig Stress machte mir, dass ich nach einigen Wochen des Aufbautrainings an die wirklich langen Läufe kam und dazu jeden Sonntag um 6.30 Uhr aufstehen musste, weil wir uns meist zu viert getroffen haben , um „Kilometer zu machen“.

Dafür haben wir uns eine asphaltierte 5km-Strecke ausgesucht, um quasi Runden zu laufen, was den Vorteil der optimalen Versorgung mit Getränken und Essen am abgestellten Auto hatte.

Das Wetter hat uns dabei so richtig verwöhnt. Goldener Herbst bei  jedem Lauf. Woche für Woche, unaufhaltsam, rückte allerdings der große Tag näher…

Nach vielen, vielen Trainings-Kilometern war dann endlich das Marathon-Wochenende da. Sonntag den 28. Oktober sollte es in Frankfurt losgehen. Am Samstagmorgen um 7.00 Uhr wurde der letzte Probelauf im Stockdüsteren durch den Lintorfer Wald absolviert. Ein paar Angerländer sind an diesem Morgen sogar noch den Brezellauf in Frankfurt gelaufen, den ich allerdings nicht in Betracht zog, da wir dann schon sehr früh nach Frankfurt hätten fahren müssen.

Ich habe am Samstagmorgen ein entspanntes Frühstück mit Norbert und unserer Unterstützerin Henni vorgezogen. Danach dann ging es endlich auf große Fahrt an den Main.

In Frankfurt haben wir zunächst im Hotel eingecheckt und sind dann zum Messegelände gegangen, um die Startunterlagen und den Starterbeutel abzuholen. Dafür mussten wir uns in eine irre lange Schlange anstellen – ganz schön viel  los auf so einer Marathon-Veranstaltung!

Es gab auch eine Marathon-Messe mit jeder Menge Stände mit Laufartikeln und Marathonreiseveranstaltern. Nach ein bisschen  Rumschlendern haben wir einige unserer Angerländer Mitläufer und Unterstützer getroffen und uns entschlossen, die Pasta-Party zu besuchen und haben nebenbei auch einen ersten Eindruck von der Frankfurter Festhalle bekommen.  Sehr beeindruckend!

Der Abend wurde gemeinsam mit 11 Angerland Lauftreff-Mitgliedern in einer Frankfurter Pizzeria verbracht und die „alten Laufhasen“ haben uns Neulingen noch den ein oder anderen Tipp bezüglich der richtigen Bekleidung und der Strecke gegeben. Für die vielen hilfreichen Tipps (auch im Laufe der Vorbereitung) an dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön.

 

Zeitig sind wir alle in unsere Hotels gegangen, um am nächsten Morgen fit für den großen Lauf zu sein. Geschlafen haben wir nur mäßig gut, aber vielleicht wird eine erholsame Nacht überbewertet?!

 

Das Frühstück am nächsten Morgen bestand lediglich aus einer Tasse Kaffee, einem isotonischen Getränk und einem Brötchen mit Honig, obwohl das Frühstücksbuffet des Hotels so viel mehr hergab. Aber was tut man nicht alles für einen guten Lauf.

Kurz vor dem Start haben wir noch ein gemeinsames Fotos mit allen Angerland Läufern und unseren großartigen Unterstützern (Anke, Henni, Martina und Frank – vielen lieben Dank) gemacht und danach nichts wie ab in unseren Starterbereich.

Ich habe mich, zusammen mit Andrea, Christel und Norbert nach ganz hinten eingereiht; aber auch dort war die Stimmung toll. Wir haben uns gegenseitig noch einmal angefeuert und hatten noch den ein oder anderen kleinen Smalltalk mit anderen Läufern, unter anderem dünn bekleideten Zwillingen aus Island. Ganz schön international dieser Marathon.

Nach ein paar Minuten, die wir frierend durchstehen mussten, da das Wetter sehr kalt und windig war, sind wir über die Startlinie gelaufen. Ich war nicht so aufgeregt, eher freudig erregt, denn die Atmosphäre war super. Tausende Läufer und Fans auf den Straßen, dazu noch Bands, Trommler, Fotografen, Moderatoren…  man wusste nicht, was man zuerst anschauen sollte.

Die Laufstrecke verlief zunächst 10 km in Schleifen durch das Frankfurter Bankenviertel, dann überquerten wir den Main und es ging am Südufer des Mains immer nach Westen Richtung Frankfurt Höchst. Unterwegs gab es reichlich Verpflegungs-Stände und ein älterer Läufer gab mir und den anderen den Tipp, an den Versorgungsstellen zu Tee zu greifen, was ich dann auch beherzigt habe.

Wir sind ca. 7 Kilometer zu viert gelaufen, dann bin ich mit Andrea weiter gelaufen und Christel mit Norbert. Nach einer Stunde war ich überrascht, wie schnell die Zeit bis dahin vergangen war. Während des Laufs wurden wir häufig von Staffelläufern überholt, was mich aber nicht weiter gestört hat. Alt und Jung liefen zusammen, einige waren verkleidet. Es gab Barfußläufer, Clowns und ich habe sogar den „Mann mit dem Hammer“ gesehen: Gott sei Dank nur in Form eines verkleideten Läufers mit einem Riesenplastikhammer!

Ab dem 20. Kilometer bin ich dann alleine gelaufen, da Andrea und ich doch ein unterschiedliches Tempo gelaufen sind. Im Vorfeld habe ich mir so meine Gedanken gemacht, wie ich auf der Strecke wohl alleine klar komme.  Dies stellte sich jedoch als unproblematisch heraus, da es unterwegs viel zu gucken gab, ich immer noch die Puste hatte um mich kurz mit anderen Läufern oder Zuschauern zu unterhalten und die Bands und Trommler für gute Unterhaltung sorgten.

Henni und Frank sowie Anke und Martina haben uns uns Angerländer Läufern an etlichen Stellen in Frankfurt zugewunken und zugejubelt  und uns damit noch zusätzlich motiviert. Das war wirklich klasse und ist absolut nicht selbstverständlich!

Unterwegs habe ich aber auch in regelmäßigen Abständen von meinen mitgeführten Gels genascht und ein paar Stücke Bananen von den Ständen gegessen, damit mich meine Kräfte auch bloß nicht verlassen.

Viele Frankfurter Einwohner haben am Rande der Strecke den Läufern selbstgebackenen Kuchen, Waffeln und auch halbe Mettbrötchen angeboten. Das fand ich super nett, aber wenn ich eines auf der Strecke nicht hätte essen können, dann ein Mettbrötchen. Trotzdem gingen die scheinbar gut. Als ich an der besagten Stelle ankam, konnte ich das letzte halbe Brötchen dankend ablehnen.

Da ich im Training nur 32 km absolviert hatte, war ich doch gespannt, was danach wohl passieren würde. Ich muss sagen, ich war so abgelenkt und habe mich so auf die Ziellinie gefreut, dass ich auch die letzten 4 Kilometer (die zugegebenermaßen etwas schwerer fielen) noch ganz gut laufen konnte.

Es ging wieder durch die zügigen Straßen des Frankfurter Bankenviertels und die Unterstützung vom Straßenrand war toll. Anfeuernde, heisere Zuschauer, eine letzte Kurve  und kurz vor der Frankfurter Festhalle noch einmal Henni und Frank! Und dann der krönende Abschluss: der Einlauf über den roten Teppich  in die Frankfurter Festhalle. Musik, jubelnde Zuschauer, eine tolle Deckenbeleuchtung und die Ziellinie! Aus lauter Freude und Übermut habe ich noch eine kleine Schleife gedreht – ich konnte halt nicht anders!

Ich fühlte mich überraschend gut und bin direkt die Treppen runter gegangen, um mir meine Medaille abzuholen. Dafür halte ich doch gerne meinen Kopf hin!

Im Zielbereich habe ich mir noch eine warme Suppe geholt und eine halbe Banane! Vielleicht bin ich doch wegen der Gratis-Bananen gelaufen. Apropos Bananen: Für den 37. Mainova Marathon wurden 5,5 Tonnen Bananen geordert!!!

Als Fazit kann ich sagen:  Das war eine tolle Veranstaltung mit einem super Team (Motto: „11 Freunde sollt ihr sein“), wo sich jeder über den Erfolg des Anderen gefreut hat. Ich bin froh, dass ich dieses schöne Wochenende mit den anderen Angerländern hatte. Vor dem Marathon dachte ich mir: „Das machst du bestimmt nur einmal“. – Jetzt überlege ich noch einmal….

 

Petra Schmitz

Angerland Lauftreff auf dem roten Teppich

Wer träumt nicht davon einmal über einen roten Teppich zu laufen?

Am vergangenen Wochenende haben sich 7 Angerländer diesen Traum beim 37. Mainova Marathon in Frankfurt erfüllt.

Neben einigen erfahrenen Läufern, waren auch 3 Marathon-Debütanten am Start. Die Stimmung unter den Läufern war großartig, einzig und allein das Wetter wollte nicht richtig mitspielen. Es war kalt und windig. Durch die Unterstützung von 4 mitgereisten Fans, frei nach dem Motto „11 Freunde sollt ihr sein“ wurden die Läufer richtig gut motiviert und zu guten Leistungen angetrieben.

Alle Angerländer haben diesen schönen Stadt-Marathon mit Bravour bewältigt. Schnellster Angerländer war an diesem Tag Geburtstagskind Dirk Grospitz (3:27:16). Holger Perlick (3:38:57), Carsten Huysmann (3:59:06) und Andrea Lang (5:18:20) konnten mit Ihren guten Ergebnissen persönliche Bestzeiten für sich verbuchen.

Die Debütanten Petra Schmitz (5:05:20), Norbert Schmitz (5:24:40) und Christel Dietle-Marx (5:25:39) waren äußerst zufrieden mit ihren Leistungen und einige Stunden später wurde der Erfolg gemeinsam gefeiert, wobei der sensationelle Einlauf über den  roten Teppich in die Frankfurter Festhalle wohl immer in Erinnerung bleiben wird.

 

Petra Schmitz

Jubiläum am Fühlinger See

Der 30. Lauf „Rund um den Fühlingersee“ feierte ein gelungenes Jubiläum. Mehr als 450 Teilnehmer kamen zum Naherholungsgebiet in Köln, um auf dem Rundkurs an den zahlreichen Seen vorbei mit stetigem Blick auf die zentral angelegte Regattabahn den Halbmarathon zu laufen.

 

Bei guten Laufbedingungen und angenehmen Temperaturen nutzten die Angerländer den Wettkampf als Test für die kommenden Marathonläufe in Essen und Frankfurt.

 

Angeführt von Gladys Just, die in ihrem ersten Rennen nach einer längeren Verletzungspause mit 1:37:21 Std. als 9. des Gesamtfeldes eine gute Zeit erzielte, legten die Angerländer von Beginn an ein hohes Tempo vor. So konnte sich Andrea Adam in einer Zeit von 1:39:48 Std. den zweiten Platz ihrer Altersklasse sichern. Eine starke Vorstellung! Dirk Grospitz erzielte mit 1:36:06 Std. ein gutes Ergebnis und zeigte sich sehr zufrieden (12. Platz seiner Altersklasse). Holger Perlick kam mit letzter Kraft in 1:39:41 Std. unter der „Schallgrenze“ von 1:40 Std. ins Ziel. Christoph Escher lief mit 2:03:54 Std. ein routiniertes Rennen.

 

Weitere Infos unter www.angerland-lauftreff.de.

 

Dirk Grospitz

Viele Angerländer Bestzeiten beim 35. Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg

Am 3.Juni 2018 war es wieder soweit: Unter deutlich besseren Temperaturen als in den letzten Jahren gingen wieder viele Läuferinnen und Läufer des Angerland Lauftreffs Lintorf an den Start.

  

Erstmalig durften die „Marathonis“ vor den Halbmarathonläufern und der Staffel auf die Strecke gehen. Auf den Weg machten sich pünktlich um 8:30 Uhr Andrea Adam, Carsten Huysmann und Andre Wiechers. Der Lauftreffleiter war mit seiner Zeit von 4:06:27 h sehr zufrieden. Carsten Huysmann bekam während seines Laufs Probleme, konnte aber mit 4:40:27 h seinen Marathon beenden. Auch Andrea Adam hatte zu kämpfen, war es doch ihr zweiter Marathon innerhalb von 5 Wochen. Die Zeit stoppte bei 3:40:47 h. Damit belegte sie den 2. Platz in ihrer Altersklasse und den 12. Platz der Gesamtwertung der Frauen. Freuen durfte sie sich zudem über den 2. Platz der Supercup-Wertung, die sich aus der Winterlaufserie und dem Marathon zusammensetzt und zum ersten Mal ausgetragen wurde.

 

Um 10 Uhr ging es dann endlich für die 11 Halbmarathonläufer an den Start. Dirk Grospitz lief als Erster in die MSV Arena ein und belegte mit seiner Zeit von 1:38:48 h einen guten 25. Platz in seiner Altersklasse, dicht gefolgt von Holger Perlick (1:39:15 h, 27. Platz AK). Auch Frank Adam überzeugte in seinem 2. Halbmarathon mit einer Zeit von 1:46:54 h, genauso wie Christof Müller mit einer persönlichen Bestzeit von 1:49:08 h – und das, obwohl er gerade erst von einem Wanderurlaub zurückgekehrt war. Ebenfalls verbessern konnte sich bei den Frauen Katrin Kurscheid, die in 2:16:47 h die schnellste Angerländerin war. Das Trio Christel Dietle-Marx (2:33:59 h), Andrea Lang (2:34:00 h) und Lydia Schwettmann (2:34:01 h) lief von der Start- bis zur Ziellinie gemeinsam, wobei Lydia neue persönliche Bestzeit erreichte.

 

Hervorzuheben ist auch die erste gemeldete Angerländer Damenstaffel (Bettina Möller, Theresa Pfennig, Tina Möller und Bettina Huysmann), die in 3:48:55 h finishte und damit den 5. Platz bei den Frauen belegte.

 

Traditionell endete der Wettkampf mit einem Umtrunk in gemütlicher Runde.

 

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

Andrea Adam

Angerländer in Wettkampflaune

Bei der 26. Breitscheider Nacht am 30. April war der Angerland Lauftreff mit zahlreichen Startern vertreten. Aufgrund der stark schwankenden Wetterbedingungen waren die Läufe für viele sehr anstrengend.

Trotzdem erzielten die Angerländer allesamt sehr gut Ergebnisse. Henni Weigel feierte ihre Premiere beim 5 km Lauf als Siegerin ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 32:25 min. Auch Maureen Guelich-Fleermann startete erstmalig bei einem Wettkampf und kam nach 33:05 min ins Ziel. Ihr folgten Martina Grospitz in 33:53 (2. AK 55) und Carsten Huysmann (24:10 min).

Beim 10 km Lauf erzielte Christle Dietle-Marx mit 1:03:43 Std. eine neue persönliche Bestzeit (Platz 3 ihrer Altersklasse). Damit wurde ihre aufsteigende Form der letzten Wochen belohnt. Auch Evelyn Meinhard kam mit einer routinierten Leistung als Dritte „aufs Treppchen“ (56:19 min). Silvia Bock blieb mit 59:23 min unter der Grenze von einer Stunde. Ihr folgte Sabine Weber in 1:03:39 Std.

Das Feld wurde abgerundet durch Dirk Grospitz (43:56 min) und Frank Adam (46:16 min).

Der 31.Teekottenlauf am 27. April führte die Teilnehmer durch eine reizvolle Feld- und Wiesenlandschaft Richtung Emsdettener Venn. Bei guten äußeren Bedingungen kam der Angerländer Holger Perlick nach 1:39:53 Std. als 5. seiner Altersklasse ins Ziel. Sein intensives Training in den letzten Wochen zahlte sich aus – mit letzter Kraft und Wadenkrämpfen blieb er doch noch unter der Grenze von 1:40 Std. Ihm folgte Carsten Huysmann mit einem kontrollierten Lauf in 1:54:27 Std.

Der 42. Leipziger Halbmarathon am 22. April brachte die 9.000 Läufer auf einen Rundkurs entlang bedeutender Sehenswürdigkeiten ins Ziel bei der Leipziger Fußballarena. Die extreme Hitze machte allen Läufern schwer zu schaffen. Dank fantastischer Unterstützung und Stimmung am Streckenrand kamen viele erschöpft aber glücklich ins Ziel. Dirk Grospitz beendete den Lauf in einer Zeit von 1:43:55 Std. als 27. seiner Altersklasse.

Alle Ergebnisse der Angerländer findet ihr hier.

Dirk Grospitz

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